//Was tun gegen Hitzepickel?

Was tun gegen Hitzepickel?

2018-08-16T15:47:51+00:0016.08.2018|Allgemein|

Häufig bilden sich Hitzepickel an Brust und Rücken. Das Gesicht ist eher selten betroffen. Die Hitzepickel sind allenfalls leicht gerötet, doch in den meisten Fällen eher farblos. Umgangssprachlich werden Sie auch als „Hitzeblattern“ oder Schweißbläschen bezeichnet. In Wirklichkeit handelt es sich dabei um winzige Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt und niemals eitrig oder entzündet sind. Hitzebläschen können jedoch gelegentlich jucken, wodurch sie sich von gewöhnlichen Pickeln und Hautunreinheiten unterscheiden. 

Doch wie bilden sich Hitzepickel? Sie bilden sich, wenn die Schweißdrüsen verstopft und überfordert sind. Die Flüssigkeit ist in den Drüsen gefangen und dadurch entstehen Bläschen. Gerade bei heißen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit treten die Bläschen auf, da bei diesen Bedingungen durchgeschwitzte Kleidung und Schweiß auf der Haut nicht abtrocknen können. Solche Bedingungen sind in folgenden Beispielen gegeben: 

 

Wann treten Hitzepickel auf?

• Bei Reisen in tropische und sehr heiße Regionen. Insbesondere dann, wenn ungeeignete Kleidung getragen wird, die die Luft nur unzureichend durchlässt. 

• Bei Kleinkindern und Babys, wenn die Haut unter dem Strampelanzug oder der Windel durch Reibung gereizt wird. Sie beginnt zu schwitzen, da die Belüftung hier mangelhaft ist.

 

Welche Arten von Hitzepickel gibt es?

Es gibt zwei Formen der Hitzepickel. Man unterscheidet zwischen Miliaria cristallina und Miliara rubra. Bei der Miliaria cristallina verstopfen die Schweißdrüsen direkt an der Oberfläche der Haut. Die Folgen sind kleine, farblose Bläschen. Bereits bei der geringsten Berührung oder Reibung werden diese zum Platzen gebracht und es wird eine wässrige Flüssigkeit abgesondert.

Bei bis in die Tiefe betroffenen Schweißdrüsen spricht man von einer Miliara rubra. Die Bläschen an der Oberfläche der Haut röten sich und beginnen zu jucken. 

Sobald die Ursache beseitigt ist, verschwindet die erste Form der Hitzebläschen zügig. Dafür musst Du nur die enge Kleidung ausziehen, Dich duschen und gut abtrocknen. Im Anschluss solltest du luftige, frische Oberbekleidung und Baumwollwäsche anlegen.

Nicht ganz so einfach sieht es bei der Miliara rubra aus. Bei dieser schwereren Form der Bläschenbildung müssen für ein bis zwei Tage entzündungshemmende und beruhigende Salben auf die Haut aufgetragen werden. Sollten die juckenden, unangenehmen Hautveränderungen nach einigen Stunden nicht abklingen, sollte ein Arzt konsultiert werden. Dadurch können zum Beispiel 

• eine Hautallergie auf Kosmetika oder Nahrungsmittel 
• Hitzepickel oder 
• eine richtige Mallorca Akne 

unterschieden und im Bedarfsfall optimal behandelt werden. 

 

Hitzepickeln richtig vorbeugen 

Hitzepickel können eigentlich sehr einfach verhindert werden. Du musst bei Deinen Reisen in warme Länder oder beim Sport nur gut ausgerüstet sein. Zwar kannst Du aufgrund der Sonneneinwirkung und der Insekten nicht komplett auf Kleidung verzichten, doch Du solltest immer auf atmungsaktive und leichte Kleidung setzen. Ausreichend Ersatzwäsche darfst Du ebenfalls nicht vergessen. Gerade in tropischen Regionen dauert es sehr lange, bis nasse oder durchgeschwitzte Textilien wieder trocken sind. Wenn Du feuchte Kleidung wieder anziehen musst, dann ist das ein ekliges Gefühl. Zudem kann feuchte Baumwolle den Schweiß nicht mehr richtig aufsaugen.