Gynäkomastie

Gynäkomastie

Der Weg zu einer männlichen Brust

Die muskulöse Männerbrust ist Zeichen für Stärke, Männlichkeit und Sexappeal. Gynäkomastie bedeutet es liegt eine sogenannte „Männerbrust“ vor. Das heißt, dass zu viel Brustdrüsengewebe vorhanden ist. Die Gynäkomastie, tritt bei vielen Jungen in der Pubertät auf. Durch eine Hormonverschiebung kann sich die männliche Brustdrüse vergrößern. Dies nennt man echte Gynäkomastie und kann bis zur weiblichen Brustform reichen; öfter jedoch entstehen weiblich wirkende Brüste durch Übergewicht des Patienten, man nennt dies Pseudogynäkomastie.

Bei einem Bruchteil wird die Männerbrust fibrotisch, das bedeutet, dass sich das Bindegewebe verändert. Fettgewebe wird eingelagert.

Das Erscheinungsbild selbst ist dabei nicht als Erkrankung zu sehen, kann jedoch mit bestimmten Krankheiten einhergehen bzw. ein Anzeichen einer Krankheit sein. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie bei Auftreten einer Gynäkomastie einen Arzt aufsuchen, der eine Blutuntersuchung durchführt.

Die optischen und psychischen Auswirkungen sind die gleichen. Oft kann eine Vergrößerung der Brust auch mit Schmerzen einhergehen. Das Körpergefühl betroffener Männer ist meist stark negativ beeinflusst, das Selbstbewusstsein leidet.

Handelt es sich um ein rein ästhetisches Problem, gibt es die Möglichkeit einer Brustkorrektur. Dr. Dabernig führt als Spezialist im Bereich Brustkorrektur und Brustrekonstruktion auch operative Eingriffe an der männlichen Brust durch, um hervorstehendes Gewebe zu entfernen und einen flachen, maskulinen Oberkörper zum Vorschein zu bringen. Bei einem ausführlichen Beratungsgespräch werden sie über mögliche Eingriffe, genauestens aufgeklärt.

Ursachen und Symptome

Jeder zweite Mann besitzt Brustdrüsengewebe, das unter dem Einfluss weiblicher Geschlechtshormone stark ausgeprägt sein kann. Man unterscheidet bei der Gynäkomastie zwei unterschiedliche Erscheinungsbilder. Bei „echter“ Gynäkomastie liegt vermehrt Brustdrüsengewebe beim Mann vor, bei „unechter“, auch Pseudogynäkomastie genannt, ist lediglich zu viel Fettgewebe vorhanden. Bei vielen Männern besteht allerdings eine Kombination aus beidem. In nur 20% der Fälle kann die Ursache eruiert werden.

Mögliche Ursachen der Gynäkomastie:

  • Hormonelle Veränderungen
  • Medikamente, wie zum Beispiel ACE-Hemmer und Antidepresiva
  • Übergewicht
  • Einnahme von Anabolika
  • Eine chronische Leber- oder Niereninsuffizienz oder Brustkrebs (selten)
  • Altern

Gynäkomastie in der Pubertät

Häufig tritt die „Männerbrust“ bei pubertierenden Burschen auf. Hier werden nicht nur männliche, sondern auch weibliche Geschlechtshormone, die Östrogenvorstufe Östradiol, produziert. Wird mehr Östradiol als Testostern ausgeschüttet, kann es zum Brustwachstum kommen. In vielen Fällen entwickelt sich die Brust wieder zurück, kann jedoch auch dauerhaft als Gynäkomastie verbleiben.

Gynäkomastie bei Krankheiten

Eine pathologische Gynäkomastie kann bei unterschiedlichen Krankheitsbildern auftreten. Dazu zählen u.a.:

  • Mangel an männlichen Hormonen (z.B. Klinefelter-Syndrom)
  • Leberzirrhose: Östrogen kann nicht abgebaut werden
  • Niereninsuffizienz

Weiteres Auftreten von Gynäkomastie

In manchen Fällen steckt die Ursache des Brustwachstums beim Mann auch woanders, zum Beispiel:

  • Gynäkomastie bei Neugeborenen: weibliche Geschlechtshormone werden durch die Plazenta (Mutterkuchen) auf das Kind übertragen und führen zu Brustdrüsenwachstum
  • Altersgynäkomastie: Bei Gewichtzunahme und gleichzeitiger Umwandlung von männlichen Hormonen (Androgene) in weibliche Hormone (Östrogene) im Alter
  • Gynäkomastie nach Medikamenten- oder Drogenmissbrauch (z.B. Anabolika)

Die Ursachen sind weitestgehend jedoch unbekannt und können nicht exakt abgeklärt werden. Wichtig ist, eine mögliche Erkrankung auszuschließen und danach auf Wunsch eine Behandlung zur Entfernung des Gewebeüberschusses durchzuführen.

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Behandlungsmethoden

Die Gynäkomastie beim Mann kann nach eingehender Diagnose individuell behandelt werden. Die Gynäkomastie-Operation ist eine Behandlungsoption, wenn andere Therapieformen keinen Erfolg bringen und Betroffene durch die Vergrößerung ihrer Brust, stark darunter leiden.

Je nach Ausprägung kann Dr. Dabernig bei der Behandlung der Gynäkomastie Brustdrüsengewebe aus der männlichen Brust entfernen oder – falls nötig – eine zusätzliche Fettabsaugung in der umliegenden Region durchführen. Das Ergebnis ist eine abgeflachte Brust, die wieder maskulin erscheint.

Lassen Sie sich dazu gerne bei einem Behandlungsgespräch beraten!

Kosten einer Gynäkomastie Behandlung

Preis ab € 4.500,-

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Ihr Chirurg

Dr. med. Jörg Dabernig

Dr. med. Jörg Dabernig

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

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