//Bürst- und Saugwellenmassage
Bürst- und Saugwellenmassage2015-09-09T18:08:37+00:00

Project Description

Erlebnisbericht einer Bekehrten:
Bürst- und Saugwellenmassage im Haus der Schönheit

Also ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, aber meine Oberschenkel (ganz zu schweigen von meinem Po und meinem Bauch, der zwei Kinder hervorgebracht hat) könnten durchaus etwas, naja, sagen wir straffer sein. Der Einladung vom Haus der Schönheit, mich in den Genuss einer Saugwellenmassage zu begeben, bin ich da natürlich mehr als gerne nachgekommen.

Meine Erwartungshaltung betreffend war abwartend bis gering, das Ergebnis dafür umso erstaunlicher!

Fast aller Kleidungsstücke entledigt, begab ich mich auf das gemütliche Massagebett von Romana Dragovits, die begann, mit einer reschen Körperbürste meine Beine auf und ab bürsten. Was anfangs noch etwas schmerzte, wandelte sich mit zunehmender Behandlung zu einem angenehm anregenden Gefühl! Wann wird schon der gesamte Körper von oben bis unten bearbeitet, gebürstet und massiert? Der durchaus spürbare Nebeneffekt dieser uralten Massage-Methode ist eine samtweiche Haut, da die Bürste nicht nur die Durchblutung fördert, sondern gleichzeitig wie ein Peeling wirkt. Herrlich! (Unter uns: das kann man zu Hause selbst auch machen – ist halt nicht ganz so gemütlich und angenehm, aber durchaus zu empfehlen, sagt die Kosmetik-Chefin).

Komplett durchgebürstet wartet Romana Dragovits nun mit ihren kundigen Händen mit dem nächsten Streich, der Saugwellenmassage, auf. Das heißt, sie trägt zuerst eine auf meine Haut abgestimmte Creme auf. Dann fährt sie mit ein bis zwei Saugglocken, die mittels Vakuum die Haut und das Gewebe nach oben saugen über alle Problemzonen an Beinen, Bauch, Armen und Po. Der Prospekt sagt, dass die Besonderheiten der Schröpfmassage darin liegen, dass das Gewebe nicht – wie bei jeder anderen Massage – gedrückt, sondern „gelüftet“ wird. Dadurch findet eine so genannte Entlymphung, also eine Entschlackung bzw. der Abtransport von Schlacken und Fett durch die Lymphe statt. Das Schröpfen, so wusste es schon Paracelsus, aktiviert die Selbstheilungskräfte des Organismus.

So theoretisch, so gut. Das Gefühl während der Massage reicht von angenehm bis ein bissl schmerzhaft an den Stellen, wo sich offensichtlich die bösen, Dellen-verursachenden Schlacken abgesetzt haben. Also über den Knien, am Po und so weiter. Die Schmerzen sind aber vergleichsweise harmlos und können ja bekanntlich sogar angenehm sein.

Nach einer viel zu kurzen Stunde, die wie maximal 20 Minuten anmutet, ist die Behandlung wieder zu Ende. Das Herrlichste an dieser Stelle ist das Gefühl, am gesamten Körper massiert worden zu sein, etwas für mich selbst, für mein Wohlbefinden und meine Schönheit getan zu haben. Da vergesse ich sogar darauf, das Ergebnis sofort an meinen Oberschenkeln zu überprüfen. Beschwingt und angenehm entspannt begebe ich mich nach Hause. Erst am Abend – ich bin bei einer ziemlich vornehmen Abendveranstaltung eingeladen – wird mir klar, dass ich heute wirklich toll aussehe und meine Beine in dem kurzen Abendkleid tatsächlich glatter, fester und schöner sind!